Grün,

und doch im Herzen der Stadt

Geschichte

Lange nach der Planung unseres Vaters und Großvaters, Wilhelm Hülsemann, haben wir im Jahre 1986 mit der Umsetzung der Idee begonnen. Es sollte ein kleines Cafe entstehen, um Spaziergängern und Friedhofsbesuchern Rast zu bieten.

Ende 1989 konnten wir die Schafscheune des Hofes Schulze Bomke aus Wadersloh bekommen. Der zweischiffige Dreiständerbau wurde dort im Jahre 1780 erbaut.

Kurz vor dem geplanten Abbau drohte der Wirbelsturm "Wibke" unser Vorhaben zunichte zu machen, indem er die Scheune "flachlegte".

Nach vielen Gesprächen und zähen Verhandlungen mit der Stadt erhielten wir 1992 grünes Licht für den Aufbau. Eine glückliche Fügung führte uns dann mit dem Freilichtmuseum Detmold zusammen. Dort erwarben wir einen klassischen Zweiständerbau. Ursprünglich bildete dieser das Herzstück des Hofes Elbracht-Hülseweh in Sende bei Schloss Holte, dessen Geschichte bis in das Jahr 1300 zurückgeht.

Erbaut 1698, wurde er im Jahre 1958 sorgfältig nummeriert und zerlegt, im Münsteraner Domänenhof eingelagert, um 1977 den Weg nach Detmold anzutreten. Als Stapel 272 ruhte er dort bis wir ihn 1992 aus seinem Dornröschenschlaf erweckten.

Nicht ohne erhebliches Risiko (der wichtige Nummernplan aus der Abbauphase der einzelnen Balken war verschollen) übernahmen wir das Holz.

Der guten Planung unseres Architekten Eckhard Bunte und dem Sachverstand unseres Zimmermannes Theodor Roreger und seinen Mitarbeitern verdanken wir es, dass aus über 1000 Einzelteilen mit Hilfe der alten, fast 300jährigen Zimmermannszeichen unser Hof neu entstand.

So etwas spricht sich herum, und so "vererbte" uns Herr Windhövel aus Suderlage noch ein sogenanntes "Backs".

Diese drei Gebäude bilden jetzt eine Hofanlage. Hier sind wir auch bei der Namensgebung. Bei uns in Lippstadt wird, wenn man von einem Bauernhof stammt, gesagt: Wir haben zu Haus einen Hoff (mit zwei ff).

Durch die zufällige Namensverwandschaft des ersten Erbauers, Johan Hülse zu unserem Familienname Hülsemann, entstand der "Hülshoff".

Wir wünschen uns, dass Sie sich unter unseren Dächern, die fast 29 Generationen Heimat und Zuhause waren, wohlfühlen und entspannen.

1000 Teile

hat ein Fachwerkhaus.